Bestzungsliste Die Landstreicher

  1.  
Regie Manuela Kloibmüller
Regieassistenz Dominique Dietel
Ausstattung A. Daphne Katzinger
Maske Ingrid Heinze
Textfassung Bernhard Maxara
Musikalische Leitung Reinhard Schmidt
Studienleitung Erika Roubal
Schneiderei:  Tanja Morgenroth
Technik:  Florian Hornung
   
   
Besetzung
 
   
Bertha Fliederbusch Agnes Palmisano
August Fliederbusch Harald Wurmsdobler
Mimi, eine Sängerin Eva-Maria Kumpfmüller
Fürst Adolar Erich J. Langwiesner
Anna Gratwohl Christine Ornetsmüller
Gerichtsassesor Roland Christian Engelhardt
Leutnant Rudi von Muggenheim Philipp Gaiser
Leutnant Mucki von Rodenstein Michael Zallinger
Gerichtsdiener Kampl Tobias Engelhardt
Gratwohl, ein Wirt, Annas Vater Karl Glaser
Lajos von Geletneky, Mimis Verlobter Stefan Ignaz
Jean, Diener des Fürsten Wolfgang Krautwig
   
Orchester Orchester der Sommeroperette Heldritt

 

 

 

Mag. Manuela Kloibmüller

 

Akkordeonistin, Musikpädagogin und Regisseurin. Studium an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz. Konzerttätigkeit unter anderem mit der Balkan Band Jazzwa, dem Pührbacher Volkskunstorchester, dem Wiener Konzertverein, dem Bruckner Orchester Linz. Umsetzung vielfältiger Musiktheaterprojekte u.a. am Landestheater Linz oder am Volkstheater Wien, musikalische Programme wie „Ein halbes Blatt Papier“ zum Leben von August Strindberg, „Dance around in your Bones“ zur Musik von Tom Waits, die CD Produktion „Herr Brecht im Zimmer 3“ oder „Im Flug der Zeit“ mit Musik von Hanns Eisler und Franz Schubert.

 

Nach dem Studium der Theater-, Film- und Medienwissenschaft an der Universität Wien eine Reihe von eigenen Inszenierungen u.a. „Du sollst nicht lieben“ von Georg Kreisler und die Uraufführung „mein leben als konsumentvon Gabriele Kögl am Landestheater Linz, Barockopern wie u.a. „Pigmalion & Anacreon“ von Jean-Philippe Rameau, „La Guerra de los Gigantes“ von Sebastián Durón oder „Der geliebte Adonis“ von Reinhard Keiser im Rahmen der donaufFESTWOCHEN, Operetten wie „Wiener Blut“ von Johann Strauss, „Gasparone“ von Carl Millöcker, „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar im Rahmen der Pramtaler Sommeroperette, die Uraufführung des Musiktheaterstück „Das große Brausen oder Weihnachten auf dem Mond“ mit Schülerinnen und Schüler der Landesmusikschulen des Bezirkes Pergs, das szenische Kinderkonzert „Chefinspektor Claus“ mit der Polizeimusik Oberösterreich, die Balkanoperette „Topalovic & Söhne“ von Dimitre Dinev und Nebojša Krulanović im Theater an der Rott und beim Brucknerfest Linz. Direktorin der Landesmusikschule Grein.

www.manuela-kloibmuller.com

 

 

Bernhard Maxara

Nach über zwanzig Jahren an zwölf deutschsprachigen Theatern erfand der gebürtige Berliner während seines Engagements in Coburg sein Programm "Lauter alte Hüte", das er  mit Reinhard Schmidt 1987 im damaligen "Kunsthaus" und in der Reithalle zum ersten Mal präsentierte sowie im Jahr darauf bei den Regensburger Theatertagen. In der folgenden freiberuflichen Zeit als Gesangslehrer, Entertainer und Rundfunkautor begeisterten die "Alten Hüte", inzwischen von Elfriede Mohrenberger flankiert, ein ambitioniertes Kleinkunstpublikum in drei Ländern. Seit 2006 lebt der Künstler fest in Coburg, 2007 und 2011 inszenierte er in Heldritt den "Vogelhändler" und "Victoria und ihr Husar". 

 

 

 

Reinhard Schmidt

Dirigent und Pianist

Foto: Frederika Julia Arndt

 

Geboren in Nürnberg erhielt Reinhard Schmidt schon frühzeitig Unterricht in Klavier und Violine. Mit zwölf Jahren besuchte er das Konservatorium der Stadt Nürnberg. Nach dem Abitur folgte ein Studium in München an der dortigen Hochschule für Musik und darstellende Kunst im Bereich Schulmusik und Dirigieren bei Prof. Kurt Eichhorn. Parallel dazu an der Münchner Universität Besuch von Vorlesungen in Musikwissenschaft. Schon in dieser Zeit erhielt er gelegentliche Engagements an der Bayerischen Staatsoper München als Korrepetitor.

Nach einem Jahr Unterrichtstätigkeit am Domgymnasium in Freising und dem zweiten Staatsexamen folgte das erste Engagement am Opernhaus Graz, zunächst als Solorepetitor und schon bald als Studienleiter und Kapellmeister. Weitere Festengagements folgten an den Opernhäusern von Linz, Coburg und St.Gallen und verschiedene Gastengagements an Theatern in Deutschland, Österreich, Ungarn und Japan. In den Jahren 1987 bis 1989 auch Studienleiter bei den Salzburger Festspielen (Zusammenarbeit u.a. mit Horst Stein, Georg Solti und Herbert v. Karajan). Von 1994 bis 2010 musikalischer Direktor der Coburger Sommeroperette und von 1997 bis Ende 2011 Lehrauftrag an der Franz Schmidt Musikschule mit Öffentlichkeitsrecht in Perchtoldsdorf (Wien) für die Opern - und Instrumentalklassen. Im Dezember 2011 Verleihung der Kulturmedaille in Gold für die Verdienste um das Musikleben durch die Marktgemeinde Perchtoldsdorf.

Seit dem Sommer 2011 verantwortlich für die musikalische Einstudierung des von der Volksoper Wien produzierten „Operettensommer Kufstein“.

Im Frühjahr 2015 Übernahme der musikalischen Leitung des „Männerchor Waldkirch“ (St. Gallen).

Ab der Saison 2017 auch als Dirigent bei den Operettenfestspielen „KLANGBADHALL“ in Bad Hall (Oberösterreich).

Seit Sommer 2018 musikalische Direktion des neu gegründeten Festivals „Sommeroperette Heldritt“ in Bad Rodach bei Coburg.

 

 

 

Agnes Palmisano

wurde in Wien geboren und wuchs in Wöllersdorf (NÖ) und Moskau auf.
Zunächst Ausbildung zur Sonderschullehrerin und Unterrichtstätigkeit.

1997-2005 Gesangsstudium an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Private Studien und Meisterkurse in Gesang, Schauspiel und Tanz.

Seit 2002 Auseinandersetzung mit Wiener Musik zwischen „Kunst“ und „Unterhaltung“
der letzten Jahrhunderte, insbesondere mit dem "Wiener Dudler" (Wiener Koloraturjodler und
immaterielles Kulturerbe der UNESCO), als dessen Expertin und führende Interpretin sie gilt.
Agnes Palmisano  bewegt  sich stilsicher zwischen den Genres und spielerisch zwischen Tradition und Innovation. Ihre Stimme klingt in schwindelnden Höhen und abgründigen Tiefen, lieblich süß oder bodenständig derb, ihre natürliche Erscheinung ist gepaart mit einer enormen schauspielerischen Wandlungsfähigkeit.

Musiktheaterproduktionen führ(t)en sie unter anderem an die Wiener Volksoper, die Oper Dortmund, das Wiener Burgtheater, die Bayerische Staatsoper, das Theater an der Wien oder das Kabarett Simpl.

www.agnes-palmisano.at

 

 

 

Harald Wurmsdobler

Der Oberösterreicher begann sein Gesangsstudium am Mozarteum Salzburg bei Prof. Albert Hartinger und setzte dieses bei Prof. Sebastian Vittucci an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. Von 2001 bis 2004 besuchte er die Opernschule des Konservatoriums Wien unter der Leitung von Lucia Meschwitz, die er mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse u.a. bei KS Helmut Wildhaber, Margreet Honig, Gerhard Kahry und Constantin Zaharia folgten.

Auftritte führten ihn zum Chiemgauer Opernsommer, an das Gloria Theater Wien, an die Opera National de Paris, an das Theater Akzent Wien, an das Landestheater Niederbayern und an das Stadttheater Leoben und Bozen, zur Coburger Sommeroperette, zur Operette Balzers – Musiktheater Liechtenstein, sowie an das Theater an der Rott in Eggenfelden und zur „Neuen Oper Wien“ unter Walter Kobéra. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied des freien Landestheaters Bayern, wo er aktuell unter anderem in den Rollen: Higgins – „My fair Lady“ und Leopold – „Im weißen Rössl“ zu sehen ist. Er war Preisträger beim 19. Internationalen Operettenwettbewerb Nico Dostal, unternahm mehrere Tourneen in Europa, sowie Auftritte und Tourneen in Japan, China, Indien und den Philippinen. Daneben unterrichtet er an der FH für Gesundheitsberufe in Linz und im OÖ Musikschulwerk und ist seit 2013 Intendant der Pramtaler Sommeroperette/Schloss Zell an der Pram.

 

 

 

Eva-Maria Kumpfmüller

Die Sopranistin Eva-Maria Kumpfmüller wurde in Schärding geboren und studierte klassischen Gesang, Jazzgesang, Gesangspädagogik und Musikerziehung – an den Musikuniversitäten in Wien und Lissabon und Oper und Operette am Konservatorium der Stadt Wien. Sie war Preisträgerin (1.Preis) beim internationalen Prof. Dichler-Wettbewerb.

Ihre Bühnenengagements waren unter anderem bei den Bregenzer Festspielen und  dem Theater an der Wien in „Geschichten aus dem Wienerwald“ von H.K. Gruber, beim Leharfestival in Bad Ischl und im Landestheater Niederbayern u.a.als Virtu, Damigella in „L’incoronazione di Poppea“ von  C. Monteverdi;

Bei der Pramtaler Sommeroperette sang die Sopranistin die Titelrollen bei u.a. „Frau Luna“ und „Wiener Blut“. Beim Wiener Operettensommer trat sie als Sylva Varescu („Die Csárdásfürstin“ E. Kalmann) und Gräfin („Wiener Blut“ J. Strauß) auf.

Die Sängerin ist bei Konzerten im In- und Ausland zu hören. Zuletzt sang sie u.a. mit dem RSO unter Sir Russel Davis Bernsteins „Mass“ im Wiener Konzerthaus, beim Carinthischer Sommer, („Dichterliebe reloaded“) im Wiener Konzerthaus (Weihnachtsoratorium- Bach).

Ab 2019 hat Eva-Maria Kumpfmüller einen Lehrauftrag an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien.

https://www.evamariakumpfmueller.com/

 

 

 

Erich Josef Langwiesner

Erich Josef Langwiesner wurde 1950 geboren und erhielt seine Schauspielausbildung am Mozarteum in Salzburg. Nach seinem Abschluss 1971 arbeitete er bei den Salzburger Festspielen, in Bad Hersfeld und am Musiktheater Gelsenkirchen. Darauf folgten Engagements am Staatstheater Oldenburg, an den Städtischen Bühnen Osnabrück, am Stadttheater Mainz und am Stadttheater Aachen. 
In Aachen gründete Erich Josef Langwiesner das Theater „K“, an dem er regelmäßig Regie führte. 
1997 war er Mitbegründer des Theater M23 an der Johannes Kepler Universität Linz und ist dort ständig als Regisseur tätig.


Seit August 1987 ist Erich Josef Langwiesner festes Ensemblemitglied am Landestheater Linz. Er spielte u. a. den Ho-Gu in Johann Nestroys Häuptling Abendwind – oder Das greuliche Festmahl, den Seppl in Reinhard P. Grubers und Anton Presteles Heimatlos – Eine steirische Wirtshausoper in einem Rausch, den Kaiser Franz Joseph II in Ralph Benatzky Singspiel Im Weißen Rössl und auch in Eugène Ionescos Die kahle Sängerin  und Alfred P Doolittle, Elizas Vater in My Fair Lady um nur einige seiner Rollen zu nennen.

 

Seit 1975 widmet er sich auch seiner schriftstellerischen Tätigkeit. Als Buchveröffentlichungen liegen vier Buchveröffentlichungen verweisen: „Da war der Teufel los“, Aachener Sagen für Kinder, „Covern“ Gedichte, „Spots“, Gedichte aus 25 Jahren Theatererleben und „Fernwärme-Freihaut“. Weitere literarische Arbeiten folgen.

 

 

 

Christine Ornetsmüller

Christine Ornetsmüller wurde in Oberösterreich geboren und lebt jetzt in Wien. Sie studierte Gesang mit Schwerpunkt Oper und machte 2013 ihren Master mit Auszeichnung an der Anton Bruckner Privatuniversität Linz bei Prof. Andreas Lebeda und Katerina Beranova mit dem Schwerpunkt Oper.

Sie war in zahlreichen Produktionen zu hören wie zum Beispiel als Königin der Nacht in „DieZauberflöte“ von Wolfgang Amadeus Mozart, als Euridike in „Orpheus und Euridike“ von Willibald Gluck, als Anne Frank in „Das Tagebuch von Anne Frank“ von Grigori Frid, als Gretel in „Hänsel und Gretel“ von Engelbert Humperdinck, als Franzi in „Wiener Blut“ von Johann Strauss, als Mariechen in „Frau Luna“ von Paul Lincke und viele mehr. Neben ihren Oper- und Operettenaufführungen widmet sich die Sängerin sehr intensiv auch dem Liedgesang.

 

 

 

Christian-Andreas Engelhardt

Christian-Andreas Engelhardt wurde 1980 in Coburg geboren und studierte Gesang in Würzburg bei KS Prof. Ingeborg Hallstein sowie Hannover bei Prof.Dr. Peter-Anton Ling und Prof. Norma Enns. 2002 sang er in der Uraufführung des Musicals „Ponina“ von Udo Langer die Hauptpartie des Malers. 2004-06 gewann er den ersten Platz des Förderpreises der Stadt Coburg und gastierte in Terrence MacNallys „Meisterklasse“ am Stadttheater Bielefeld und dem Landestheater Coburg.

Weiterhin war er mit Oratorien wie Mendelssohns „Elias“ oder Händels „Theodora“ rege als Konzertsänger tätig. Seit der Spielzeit 2007/08 gehört er dem Ensemble des Theater Bremen an. Hier war er u. a. zu erleben als Jaquino in „Fidelio“, Egon von Wildenhagen in „Der Vetter aus Dingsda“, als Jakob Schmidt in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, als Max in Webers „Der Freischütz“, als Steuermann und Erik in „Der fliegende Holländer“ sowie als Sixtus Beckmesser in Benedikt von Peters Inszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“.

In den letzten Spielzeiten verkörperte er u. a. den Tambourmajor in „Wozzeck“, Gouverneur in Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“, Klingsor in „Parsifal“, die Titelpartie in Bernsteins „Candide“ sowie Sellem in „The Rake’s Progress“ und Florestan in „Fidelio“. Seit März 2016 nimmt er Unterricht bei Prof. Heidrun Franz-Vetter.

 

 

 

Philipp Gaiser

Foto: Carolin Ritter

in München geboren, studierte Philipp Gaiser klassischen Gesang mit Schwerpunkt Oper an der Hochschule für Musik in Würzburg und schloss 2008 mit Auszeichnung ab. Es folgte ein Aufbaustudiengang bei Prof. Dr. Hammar an der Hochschule für Musik in Nürnberg und Meisterkurse u.a. bei Ingeborg Hallstein, Udo Reinemann und Lioba Braun.

Seine Tätigkeit als Opern- und Konzertsänger führte ihn mit Dirigenten wie Ulf Schirmer, Carlos Domínguez-Nieto oder Rolf Beck zusammen – ebenso mit dem BR, dem »Münchner Rundfunkorchester«, dem Orchester »La Banda«, dem »Georgischen Kammerorchester Ingolstadt«, der »Thüringen Philharmonie Gotha-Eisenach« sowie »Armonia dell'Arcadia«. Wiederholt trat er mit dem Freien Landestheater Bayern, der Opernbühne Bad Aibling, der Kammeroper München, der Pasinger Fabrik oder anderen freien Ensembles auf und gastiert an Theatern wie dem Landestheater Eisenach.                                               

Er hat Auftritte im In- und Ausland und ist bei Festivals (u.a. bei der »Münchener Biennale« oder dem »Fränkischen Sommer«) zu erleben. Auf bei CPO erschienenen CDs hört man ihn in Lehars »Paganini« und Herzogenbergs »Die Geburt Christi«.

Gaiser ist zudem Gründer der Gruppe »Oper+«. Weitere Informationen auf www.oper-plus.de oder www.philipp-gaiser.de

 

 

 

Michael Zallinger

Foto: Larissa Winkel

geboren 1993 und in Wien lebend, absolvierte er früh seine ersten Schlagzeug- und Klavierstunden. Tourneen mit der schulinternen BigBand brachten ihn u. a. nach Ungarn und Kroatien. Während seiner Ausbildung an der HLFS Ursprung war er als Leadsänger/Pianist in der eigenen Pop-/Rockband tätig, erhielt Gesangsunterricht bei Prof. Rosa Kristin Baldursdottir und Harald Wurmsdobler und nahm an internationalen Chorseminaren und Meisterkursen bei Andreas Strunkheit, Harald Wurmsdobler und Susanne Hell teil.

Gegenwärtig studiert er Musical an der Performing Academy in Wien, wo er u. a. von Árpád Krämer (Gesang), Johanna Mertinz (Schauspiel), sowie von Flore Benoit (Ballett), Stella Groenestijn (Jazz) und Dagmar Benda (Stepp-Tanz) betreut wird.

Bisherige Engagements:

Pramtaler Sommeroperette (2014 Kammerdiener Germain/Kellner Alphonse in der Operette „Der Opernball“ von Richard Heuberger; 2015 Benito in der Operette „Gasparone“ von Carl Millöcker; 2016 Fritzchen in der Operette „Der fideler Bauer“ von Leo Fall; 2017 Mondgroom in der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke; 2018 Raoul de St. Brioche in der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar)

Coburger Sommeroperetten-Festspiele (2016 Student Franz/Bauer Endletzhofer in der Operette „Der fideler Bauer“ von Leo Fall)

Sommerfestival Kittsee (2017 Eugen Rohnsdorff in der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán)

Theater der Jugend/ Planet. TT, Wien (2018 Malcolm in dem Musical „13“ von Jason Robert Brown, Schulproduktion der Performing Academy für das Theater der Jugend Wien)

Langenloiser Schlossfestspiele (2018 Tanz- und Chorensemble in der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller)

Festival junger Künstler Bayreuth (2018 amerik. und italienischer Barkeeper in dem musikalischen Psychogramm „Friedelind- Eine Wagner“ von Claus J. Frankl)

 

 

 

Tobias Engelhardt

Tobias Engelhardt wuchs in Coburg auf und verbrachte zwischen 1995 und 2006 die glücklichsten Stunden seiner Kindheit und Jugend mit und bei der Coburger Sommeroperette. Dort wirkte er zuerst in Statistenrollen und als Inspizient mit. 2002 stand Tobias Engelhardt erstmals mit der Travestie-Rolle der Venus in der Inszenierung von „Frau Luna“ auf dem Heldritter Schotter, der die Welt bedeutet. 2006 spielte er den Mozart in der Zauberflöten-Inszenierung von Klaus Lapinz.

 

2002 begann er seine Ausbildung in Bad Rodach. In der Haba-Firmenfamilie lernte er den Beruf des Mediendesigners. 2008 zog es ihn zum Film- und Design-Studium nach Mainz am Rhein. Seit 2013 lebt Tobias Engelhardt mit Frau und Tochter im romantischen und sehr operettenhaften Oppenheim am Rhein. Als Produktdesigner wurde er unter seinem Künstlernamen Tobias Liliencron bereits mit 12 internationalen Design-Awards und vier Brand-Awards ausgezeichnet. In seiner Freizeit gestaltet Liliencron Lieder-Abende, -Weinproben und Revue-Dinner mit Wiener Liedern, Liedern von Hans Albers, Peter Igelhoff und Zarah Leander. 

 

 

 

Karl E. Glaser

Der geborene Wiener erhielt Sprechunterricht bei Prof. Margit Wilhelm am Konservatorium (heute Musik und Kunst Privatuniversität) der Stadt Wien, anschließend Ausbildung im darstellenden Spiel bei Prof. Dr. Hilde Weinberger,

Dramatisches Studio, Wien. Später folgte eine Gesangsausbildung bei Bernhard Maxara und Isabella Ma-Zach, die auch heute noch seine Stimme betreut.

Mitwirkung u.a. an der Knappenhofoper in Perchtoldsdorf (Zauberflöte, Orpheus in der Unterwelt, Kammerversionen von Hänsel und Gretel, Fledermaus, Im weißen Rössel) und der Sommeroperette Heldritt, Coburg-Bad Rodach (Gräfin Mariza, (Karl Stephan), Matinee „Als Ungarn noch bei Öst’rreich war“ (Moderation und Gesang)).

Die Pflege des stilvollen Wienerliedes und heiterer niveauvoller Texte ist ein künstlerischer Schwerpunkt. In Soloabenden oder in der Mitwirkung an der „Starnacht des Wienerliedes“ (Wiener Metropol) findet Karl E. Glaser dazu den entsprechenden Rahmen. Ebenso gestaltet er musikalische Revuen und bunte Abende (St. Gallen, Wiener Bezirksveranstaltungen, Kulturwochen in NÖ).

Musikalische Begleiter sind dabei u.a. die Kapellmeister Prof. Leopold Grossmann, Reinhard Schmidt und Christian Pollack.

 

 

 

Stephan Ignaz

Der Schauspieler Stephan Ignaz ist den Coburgern noch aus Musiktheaterproduktionen des Landestheaters in guter Erinnerung. So spielte er unter anderem den schönen Sigismund in „Im weißen Rössl“, den Hausdiener Jacob in „Ein Käfig voller Narren“ und zuletzt Laura Bianchi in der von br-klassik zur Operette des Jahres gekürten „Die stumme Serenade“ von Erich Wolfgang Korngold in der Inszenierung von Tobias Materna. Er arbeitet nun deutschlandweit als Darsteller für „Das Original Krimidinner“ und gründete 2019 mit Omvita-Immobilien und Raum und Zeit Jordan den „Salon Ignaz“ als neuen Ort für Begegnung und Kulturveranstaltungen in Coburg.

www.stephan-ignaz.jimdosite.com

www.salon-ignaz.jimdosite.com

 

 

 

Wolfgang Krautwig

Wolfgang Krautwig ist ausgebildeter Bühnentänzer. In seiner 25-jährigen Tänzerlaufbahn durchlief er alle wichtigen Stationen vom Gruppentänzer über Solotänzer, Trainingsleiter und Ballettmeister.

Er tanzte in insgesamt 64 Balletten u.a. in Dornröschen, Schwanensee und Der Nussknacker.

Nach seiner Karriere als Tänzer wechselte er zum Schauspiel und entwickelte sich zu einem achtbaren Komiker.

Er spielte viele große Rollen, wie zum Beispiel den Doolittle in „My Fair Lady“, Tevie in „Anatevka“ und übernahm Rollen in unzähligen Operetten. Eine seiner Lieblingsrollen ist der Striese in "Raub der Sabinerinnen ". 1994 gründete er mit Klaus Lapins die „Coburger Sommeroperette“. Er inszenierte insgesamt acht Stücke für den Heimatverein Heldritt.

In Berlin war er als freischaffender Schauspieler tätig. Er hatte, wie er sagt, ein erfülltes Musical-, Operetten- und Tanzleben. Insgesamt steht er seit nun mehr 65 Jahren auf der Bühne.