Bestzungsliste: Das Land des Lächelns

 

Mitwirkende
 
   
Feldmarschall Graf Ferdinand von Lichtenfels Wolfgang Krautwig
Lisa, seine Tochter Elke Kottmair / Nicola Becht
Gustav Graf Pottenstein Harald Wurmsdobler
Prinz Sou-Chong Christian A. Engelhardt
Mi, seine Schwester N.N.
Tschang, sein Oheim Michael Mrosek
Obereunuch Michael Zallinger
u.a.  
Chor, Ballett und Orchester der Sommeroperette Heldritt
   

 

Leadingteam
 
   
Musikalische Leitung Reinhard Schmidt
Regie Rita Schneider
Ausstattung Theresa Steinert
Technische Leitung Gero Zimmermann
Bühnenbau  Friedhelm Wölfert
Beleuchtung Florian Hornung
Chorleitung Arno Seifert 
Choreographie Daniel Cimpean
In Zusammenarbeit mit: Tanzstudio Move & Dance Center Coburg
   

 

   

Reinhard Schmidt

Dirigent und Pianist

Foto: Frederika Julia Arndt

Geboren in Nürnberg erhielt Reinhard Schmidt schon frühzeitig Unterricht in Klavier und Violine. Mit zwölf Jahren besuchte er das Konservatorium der Stadt Nürnberg. Nach dem Abitur folgte ein Studium in München an der dortigen Hochschule für Musik und darstellende Kunst im Bereich Schulmusik und Dirigieren bei Prof. Kurt Eichhorn. Parallel dazu an der Münchner Universität Besuch von Vorlesungen in Musikwissenschaft. Schon in dieser Zeit erhielt er gelegentliche Engagements an der Bayerischen Staatsoper München als Korrepetitor.

Nach einem Jahr Unterrichtstätigkeit am Domgymnasium in Freising und dem zweiten Staatsexamen folgte das erste Engagement am Opernhaus Graz, zunächst als Solorepetitor und schon bald als Studienleiter und Kapellmeister. Weitere Festengagements folgten an den Opernhäusern von Linz, Coburg und St.Gallen und verschiedene Gastengagements an Theatern in Deutschland, Österreich, Ungarn und Japan. In den Jahren 1987 bis 1989 auch Studienleiter bei den Salzburger Festspielen (Zusammenarbeit u.a. mit Horst Stein, Georg Solti und Herbert v. Karajan). Von 1994 bis 2010 musikalischer Direktor der Coburger Sommeroperette und von 1997 bis Ende 2011 Lehrauftrag an der Franz Schmidt Musikschule mit Öffentlichkeitsrecht in Perchtoldsdorf (Wien) für die Opern - und Instrumentalklassen. Im Dezember 2011 Verleihung der Kulturmedaille in Gold für die Verdienste um das Musikleben durch die Marktgemeinde Perchtoldsdorf.

Seit dem Sommer 2011 verantwortlich für die musikalische Einstudierung des von der Volksoper Wien produzierten „Operettensommer Kufstein“.

Im Frühjahr 2015 Übernahme der musikalischen Leitung des „Männerchor Waldkirch“ (St. Gallen).

Ab der Saison 2017 auch als Dirigent bei den Operettenfestspielen „KLANGBADHALL“ in Bad Hall (Oberösterreich).

Seit Sommer 2018 musikalische Direktion des neu gegründeten Festivals „Sommeroperette Heldritt“ in Bad Rodach bei Coburg.

 

Harald Wurmsdobler

Der Oberösterreicher begann sein Gesangsstudium am Mozarteum Salzburg bei Prof. Albert Hartinger und setzte dieses bei Prof. Sebastian Vittucci an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort. Von 2001 bis 2004 besuchte er die Opernschule des Konservatoriums Wien unter der Leitung von Lucia Meschwitz, die er mit Auszeichnung abschloss. Meisterkurse u.a. bei KS Helmut Wildhaber, Margreet Honig, Gerhard Kahry und Constantin Zaharia folgten.

Auftritte führten ihn zum Chiemgauer Opernsommer, an das Gloria Theater Wien, an die Opera National de Paris, an das Theater Akzent Wien, an das Landestheater Niederbayern und an das Stadttheater Leoben und Bozen, zur Coburger Sommeroperette, zur Operette Balzers – Musiktheater Liechtenstein, sowie an das Theater an der Rott in Eggenfelden und zur „Neuen Oper Wien“ unter Walter Kobéra. Seit 2012 ist er Ensemblemitglied des freien Landestheaters Bayern, wo er aktuell unter anderem in den Rollen: Higgins – „My fair Lady“ und Leopold – „Im weißen Rössl“ zu sehen ist. Er war Preisträger beim 19. Internationalen Operettenwettbewerb Nico Dostal, unternahm mehrere Tourneen in Europa, sowie Auftritte und Tourneen in Japan, China, Indien und den Philippinen. Daneben unterrichtet er an der FH für Gesundheitsberufe in Linz und im OÖ Musikschulwerk und ist seit 2013 Intendant der Pramtaler Sommeroperette/Schloss Zell an der Pram.

 

RITA LUCIA SCHNEIDER

 

Die vielseitige Mezzosopranistin Rita-Lucia Schneider startete ihre internationale Karriere an der Volksoper Wien als Anita in Philippe Arlauds Produktion der West Side Story. Seitdem verkörperte sie eine Vielzahl an Partien im gesamten deutschen Sprachraum, Dänemark, Polen, Italien, Spanien, China, Japan und den USA. Ihr Repertoire reicht dabei von Barockmusik bis zu den großen Wagner-Partien.

In den letzten Jahren erweiterte Rita-Lucia Schneider ihre künstlerische Tätigkeit in den Bereich Regie und inszenierte in diesem Rahmen im Team mit Wolfgang Gratschmaier im Sommer 2016 „Cosi fan tutte“ von Wolfgang Amadeus Mozart für die Sommerakademie der Wiener Philharmoniker in Zusammenarbeit mit dem MUK Wien. 2017 folgte „Le Nozze di Figaro“ und 2018 stellte sie sich mit ihrer ersten eigenen Arbeit „La Clemenza di Tito“ vor. Im Sommer 2017 eröffnete KlangBadHall sein neues Festival mit der Operette „Orpheus in der Unterwelt“ (Offenbach) unter der Regie Gratschmaier/Schneider. Ein Festival, dem sie im Sommer 2019 als Prinz Orlofsky in Johann Strauß‘ Fledermaus treu geblieben ist.

 

THERESA STEINERT

Theresa Steinert, geboren 1992, studierte Szenografie an der Hochschule für Design und Medien in Hannover. Erste eigene Arbeiten entstanden am Theater Osnabrück, im Theaterquartier Hamburg, an der Staatsoper Hannover sowie beim 67. Festival Junger Künstler Bayreuth. Theresa Steinert arbeitet als freischaffende Ausstatterin und Ausstattungsassistentin. Als Assistentin war sie in der Außenrequisite einer Filmproduktion des ZDF sowie mehrmals am Theater Magdeburg tätig. Zu ihren aktuellen Arbeiten als Bühnenbildnerin zählt die Deutsche Erstaufführung der Kammeroper "Caliban" von Moritz Eggert am Stadttheater Rüsselsheim, Stadttheater Aschaffenburg und bei den Tiroler Festspielen in Erl. Als Bühnen- und Kostümbildnerin gestaltete sie das Sommertheater "Liebe Macht Krieg" der Leipziger Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy".

 

ELKE KOTTMAIR

Die gebürtige Augsburgerin Elke Kottmair studierte an den Hochschulen für Musik Würzburg und Rostock und schloss ihr Studium mit dem Meisterklassendiplom ab. Es folgten Gastspiele an verschiedenen Bühnen in Augsburg, Baden bei Wien, Berlin, München, am Volkstheater Rostock, den Theatern Zwickau und Neustrelitz, dem Staatstheater Cottbus und der Oper Halle. Daneben zählte die Sopranistin von 2004 bis 2016 zum Solistenensemble der Staatsoperette Dresden, wo sie in über 40 Partien auf der Bühne stand.

Seit 2016 ist die Sopranistin freischaffend tätig und absolvierte bis September 2018 den berufsbegleitenden Aufbaustudiengang Master Musikvermittlung/ Konzertpädagogik am LMZ der Universität Augsburg. Im Sommer 2018 war sie erstmals am Staatstheater ihrer Heimatstadt als Barbara Fugger in der Uraufführung des preisgekrönten Musicals "Herz aus Gold" zu Gast, danach folgten ihre Debüts am Theater Ulm, am Staatstheater Nürnberg und an der Semperoper Dresden, an der sie 2020 auch in der Neuproduktion „Wie werde ich reich und glücklich“ zu sehen sein wird.

Rundfunkproduktionen mit dem WDR, NDR, MDR, BR Klassik sowie mehrere CD-Aufnahmen stellen ein weiteres Aufgabenfeld dar. Ihre rege Konzerttätigkeit  führte sie neben internationalen Gastspielen (u.a. USA, China) zum Würzburger Mozartfest, zum Kurt-Weill-Festival Dessau, in die Philharmonien Dortmund, Hannover, Köln und Essen, an den Gasteig München, die Laeiszhalle Hamburg, die Alte Oper Frankfurt, das Brucknerhaus Linz und zu den Dresdner Musikfestspielen. Daneben schreibt sie Stücke für ihre Auftritte als Musikkabarettistin. Ferner hält sie zusätzlich zu ihrer sängerischen Tätigkeit seit dem WS 2018/19 einen Lehrauftrag am Leopold-Mozart-Zentrum der Universität Augsburg inne.

Als Musikvermittlerin konzipierte sie für das Staatstheater Augsburg den interaktiven Workshop für Schüler „Der Opernkoffer – eine Diva packt aus“, mit dem sie seit Juni 2019 durch ganz Schwaben reist.

Ab Januar 2020 arbeitet sie zusätzlich als Projektmitarbeiterin für das ESF-Projekt Nachwuchsforschergruppen „Der Klang der Staatskapelle Dresden“ an der Hochschule für Musik Dresden

Elke Kottmair ist Preisträgerin des Bundeswettbewerbs Gesang und des Internationalen Robert-Stolz-Wettbewerbs.

 

Christian-Andreas Engelhardt

Christian-Andreas Engelhardt wurde 1980 in Coburg geboren und studierte Gesang in Würzburg bei KS Prof. Ingeborg Hallstein sowie Hannover bei Prof.Dr. Peter-Anton Ling und Prof. Norma Enns. 2002 sang er in der Uraufführung des Musicals „Ponina“ von Udo Langer die Hauptpartie des Malers. 2004-06 gewann er den ersten Platz des Förderpreises der Stadt Coburg und gastierte in Terrence MacNallys „Meisterklasse“ am Stadttheater Bielefeld und dem Landestheater Coburg.

Weiterhin war er mit Oratorien wie Mendelssohns „Elias“ oder Händels „Theodora“ rege als Konzertsänger tätig. Seit der Spielzeit 2007/08 gehört er dem Ensemble des Theater Bremen an. Hier war er u. a. zu erleben als Jaquino in „Fidelio“, Egon von Wildenhagen in „Der Vetter aus Dingsda“, als Jakob Schmidt in „Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny“, als Max in Webers „Der Freischütz“, als Steuermann und Erik in „Der fliegende Holländer“ sowie als Sixtus Beckmesser in Benedikt von Peters Inszenierung von „Die Meistersinger von Nürnberg“.

In den letzten Spielzeiten verkörperte er u. a. den Tambourmajor in „Wozzeck“, Gouverneur in Hartmanns „Simplicius Simplicissimus“, Klingsor in „Parsifal“, die Titelpartie in Bernsteins „Candide“ sowie Sellem in „The Rake’s Progress“ und Florestan in „Fidelio“. Seit März 2016 nimmt er Unterricht bei Prof. Heidrun Franz-Vetter. 

 

MICHAEL MROSEK

 

Der in Wilhelmshaven (Deutschland) geborene Bariton Michael Mrosek erhielt seine musikalische Ausbildung an der Hochschule der Künste in Berlin bei Prof. Dietmar Hackel. Später ließ er seine Stimme bei Alfred Muff, Ivan Konsulov und Michael Rhodes weiter ausbilden. 

Er war bis 2015 Ensemblemitglied des Theaters Koblenz, wo er viele Partien des dramatischen Baritonrepertoires sang. Seit 2015 ist er freiberuflich tätig. Gastengagements führten ihn unter anderem ans Staatstheater Saarbrücken, die Tiroler Festspiele Erl, das Beijing Music Festival, die Oper Köln, das Staatstheater Mainz, das Deutsche Nationaltheater Weimar und die Komische Oper Berlin.

Zu seinen wichtigsten Partien zählen Rigoletto, Jochanaan, Telramund, Holländer und Alberich (Rheingold).

 

 

Michael Zallinger

Foto: Larissa Winkel

geboren 1993 und in Wien lebend, absolvierte er früh seine ersten Schlagzeug- und Klavierstunden. Tourneen mit der schulinternen BigBand brachten ihn u. a. nach Ungarn und Kroatien. Während seiner Ausbildung an der HLFS Ursprung war er als Leadsänger/Pianist in der eigenen Pop-/Rockband tätig, erhielt Gesangsunterricht bei Prof. Rosa Kristin Baldursdottir und Harald Wurmsdobler und nahm an internationalen Chorseminaren und Meisterkursen bei Andreas Strunkheit, Harald Wurmsdobler und Susanne Hell teil.

Gegenwärtig studiert er Musical an der Performing Academy in Wien, wo er u. a. von Árpád Krämer (Gesang), Johanna Mertinz (Schauspiel), sowie von Flore Benoit (Ballett), Stella Groenestijn (Jazz) und Dagmar Benda (Stepp-Tanz) betreut wird.

Bisherige Engagements:

Pramtaler Sommeroperette (2014 Kammerdiener Germain/Kellner Alphonse in der Operette „Der Opernball“ von Richard Heuberger; 2015 Benito in der Operette „Gasparone“ von Carl Millöcker; 2016 Fritzchen in der Operette „Der fideler Bauer“ von Leo Fall; 2017 Mondgroom in der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke; 2018 Raoul de St. Brioche in der Operette „Die lustige Witwe“ von Franz Lehar)

Coburger Sommeroperetten-Festspiele (2016 Student Franz/Bauer Endletzhofer in der Operette „Der fideler Bauer“ von Leo Fall)

Sommerfestival Kittsee (2017 Eugen Rohnsdorff in der Operette „Die Csárdásfürstin“ von Emmerich Kálmán)

Theater der Jugend/ Planet. TT, Wien (2018 Malcolm in dem Musical „13“ von Jason Robert Brown, Schulproduktion der Performing Academy für das Theater der Jugend Wien)

Langenloiser Schlossfestspiele (2018 Tanz- und Chorensemble in der Operette „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller)

Festival junger Künstler Bayreuth (2018 amerik. und italienischer Barkeeper in dem musikalischen Psychogramm „Friedelind- Eine Wagner“ von Claus J. Frankl)

 

Wolfgang Krautwig

Wolfgang Krautwig ist ausgebildeter Bühnentänzer. In seiner 25-jährigen Tänzerlaufbahn durchlief er alle wichtigen Stationen vom Gruppentänzer über Solotänzer, Trainingsleiter und Ballettmeister.

Er tanzte in insgesamt 64 Balletten u.a. in Dornröschen, Schwanensee und Der Nussknacker.

Nach seiner Karriere als Tänzer wechselte er zum Schauspiel und entwickelte sich zu einem achtbaren Komiker.

Er spielte viele große Rollen, wie zum Beispiel den Doolittle in „My Fair Lady“, Tevie in „Anatevka“ und übernahm Rollen in unzähligen Operetten. Eine seiner Lieblingsrollen ist der Striese in "Raub der Sabinerinnen ". 1994 gründete er mit Klaus Lapins die „Coburger Sommeroperette“. Er inszenierte insgesamt acht Stücke für den Heimatverein Heldritt.

In Berlin war er als freischaffender Schauspieler tätig. Er hatte, wie er sagt, ein erfülltes Musical-, Operetten- und Tanzleben. Insgesamt steht er seit nun mehr 65 Jahren auf der Bühne.

 

 

 

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